Am 19. Juli machte wir uns mit 42 Teilnehmenden und 6 Mitarbeitenden auf den Weg an die spanische Mittelmeerküste. Nach einer langen, aber ereignisreichen Busfahrt erreichte wir bereits am nächsten Morgen unser Camp. Dort wartete ein kleines Zeltdorf auf uns. Einige Bereiche wurden sogar noch frisch aufgebaut, sodass die Freizeit direkt mit einem kleinen Abenteuer begann. Und auch in den nächsten Tagen begleiteten uns die spanischen Bauarbeiter.
Die folgenden Tage waren vor allem geprägt von Gemeinschaft, Sonne, Meer und vielen besonderen Erlebnissen. Natürlich durfte das Mittelmeer nicht fehlen: Immer wieder zog es uns an den Strand, wo gebadet, gespielt und entspannt wurde. Auch der Pool sorgte für die nötige Abkühlung bei den sommerlichen Temperaturen.
Ein besonderes Highlight waren die Ausflüge nach Barcelona. Mit dem Zug ging es entlang der Küste in die katalanische Metropole. Dort konnten die Jugendlichen in kleinen Gruppen die Stadt erkunden, Sehenswürdigkeiten entdecken, shoppen oder einfach das besondere Flair Barcelonas genießen. Auch ein Ausflug in das nahegelegene Calella bot Gelegenheit, die spanische Kultur und das Leben an der Costa Brava kennenzulernen.
Neben den Ausflügen gab es im Camp ein abwechslungsreiches Programm. Kreative Angebote wie das Gestalten von Armbändern, Jutebeuteln, Fischerhüten oder Tonfiguren standen ebenso auf dem Plan sowie zahlreiche Spiele und Freizeitaktionen. Für viel Spannung sorgte das traditionelle „Mörderspiel“, das sich über mehrere Tage erstreckte und bei dem die Teilnehmenden immer wieder versuchten herauszufinden, wer als Nächstes „sterben“ würde.
Auch die inhaltliche Arbeit kam nicht zu kurz. In Bibelarbeiten und Tagesausklängen beschäftigten wir uns mit der Jahreslosung und verschiedenen Impulsen der Mitarbeitenden. Dabei ging es unter anderem um Veränderungen im eigenen Leben, um persönliche Stärken und um die Frage, wie Gott Menschen begleitet. Besonders bewegend war die Aktion, bei der jede und jeder einen Brief an das zukünftige Freizeit-Ich schrieb. Beim abschließenden Freizeitgottesdienst wurde deutlich, wie viel Tiefe und persönliche Bedeutung die Jahreslosung im Laufe der Freizeit für viele gewonnen hatte.
Ein großer Teil der Freizeit spielte sich rund um die gemeinsame Gemeinschaft ab. Ob beim Essen, bei Spielen am Abend, beim Singen beim Tagesausklang oder bei langen Gesprächen vor den Zelten. Natürlich durfte der traditionelle spanische Abend und auch das Bergfest nicht fehlen. Immer wieder entstanden Begegnungen, die diese Zeit besonders machten. Die Mitarbeitenden sorgten dabei neben der Planung der Aktivitäten täglich für leckere Mahlzeiten und verwöhnte die Gruppe unter anderem mit Burgern, Hotdogs, Ratatouille, Chili, Tortellini und vielen weiteren Köstlichkeiten.
Am letzten Abend stand traditionell die Wahl von „Mr. und Mrs. Freizeit“ auf dem Programm. In verschiedenen Spielen und Aktionen konnten die Kandidatinnen und Kandidaten ihr Können unter Beweis stellen, bevor die Gewinnerinnen und Gewinner gewählt wurden. Anschließend wurde gemeinsam gefeiert und auf die vergangenen Tage zurückgeblickt.
Viel zu schnell kam schließlich der Tag der Abreise. Gemeinsam wurde das Camp aufgeräumt, geputzt und die Koffer gepackt. Nach einem letzten Aufenthalt in Barcelona traten wir die Heimreise an. Nach rund 22 Stunden Fahrt erreichten alle wohlbehalten wieder Hiddenhausen.
Zurück bleiben viele schöne Erinnerungen: an sonnige Tage am Meer, spannende Ausflüge, neue Freundschaften, gemeinsames Lachen, intensive Gespräche und die Erfahrung, als Gemeinschaft unterwegs gewesen zu sein.
Die Ev. Jugend Hiddenhausen bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmenden, Mitarbeitenden und Unterstützenden, die diese Freizeit möglich gemacht haben.
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